Kunst für die eigenen vier Wände

Man muss kein Kunstsammler sein, um die Wirkung eines Gemäldes oder einer Skulptur als Aufwertung der eigenen vier Wände zu schätzen. Nur die wenigsten Kunstfreunde legen jedoch Wert darauf, ausschließlich Originale zu besitzen. Wem es allein um die dekorative Komponente geht, der nimmt in der Regel auch mit einem Kunstdruck oder einer Kopie vorlieb.

Wer nach Kunstdrucken, Gemäldetapeten, handgemalten Gemäldekopien, Postern, Leinwanddrucken oder kunstvollen Bilderrahmen sucht, findet auf der Internetseite kunstkopie.de eine Auswahl überdurchschnittlicher Arbeiten, die das Wohnzimmer, das Atelier oder den Hausflur wesentlich aufwerten können.

Die Dauerbrenner

Besucher aus anderen Teilen Europas oder der Welt wundern sich manchmal über den kollektiven Kunstgeschmack der Deutschen. Ein Bild, das in sehr vielen deutschen Wohnzimmern hängt, ist zum Beispiel „Der arme Poet“ vor Carl Spitzweg. Dabei ist in diesem Gemälde kein einzigartiger Duktus zu finden und die ersten Kritiken des Bildes waren damals so vernichtend, dass Spitzweg fortan seine Bilder nicht mehr mit seinem Namen unterschrieb. Und dennoch ergab vor ein paar Jahren eine Umfrage, dass der arme Poet gleich nach der Mona Lisa das beliebteste Bild der Deutschen ist.

Das Gemälde zeigt einen Schriftsteller in seiner ärmlichen Dachstube. Er liegt zwischen schweren, alten Büchern auf einer schmutzigen Matratze und arbeitet mit ernster Miene an einem Text. Die rechte Hand ist geöffnet, wobei sich der Zeigefinger und der Daumen berühren. Natürlich könnte man darauf schließen, dass der Poet hier einen Text skandiert und es sich dabei um eine unterstützende, eindringliche Handbewegung handelt. Nach einer anderen Interpretation zerdrückt er zwischen seinen Fingern einen Floh. Damit würde Spitzweg ironisch die Diskrepanz zwischen dem Anspruch des Dichters und der Wirklichkeit darstellen. In jedem Fall ein tragisch-komisches Bild.

Ein anderer beliebter Klassiker ist „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ des niederländischen Künstlers Jan Vermeer. Es zeigt ein Mädchen, auf dessen Gesicht und linke Schulter Licht fällt. Ansonsten kommt es jedoch ohne künstlerische Attribute aus, die das Mädchen in einen erzählerischen Kontext stellen würden. Ähnlich wie bei der Mona Lisa ist nicht bekannt, wer das Mädchen auf dem Gemälde ist. Sie könnte ein bezahltes Modell gewesen sein oder aber es handelte sich um eine Auftragsarbeit. Der Film „Girl with a Pearl Earring“ von Peter Webber, in dem Scarlett Johansson die Titelrolle spielt, erzählt die fiktive Entstehungsgeschichte des Bildes.

Beide Gemälde sind in sämtlichen Druckvarianten auf kunstkopie.de zu finden. Auf der Webseite kann man sogar schon einmal überprüfen, wie das Bild mit der Wandfarbe kontrastiert und welcher Rahmen am besten passt.

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